Antrag auf Überprüfung des Aussenbereichs vor dem Notausgang der GGS Bardenberg

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An den
Bürgermeister der Stadt Würselen
Arno Nelles

Würselen den 08.10.2018

Antrag auf Überprüfung des Aussenbereichs vor dem Notausgang der GGS Bardenberg

 

Sehr geehrter Herr Nelles,

mit E – Mail vom 03.10.2018 erreichte uns der Hinweis auf die Situation des Außenbereichs
vor dem Notausgang der Räumlichkeiten des ehemaligen Lehrschwimmbeckens der GGS Bardenberg. Die diesem Schreiben angehängten Fotos dokumentierten einen auch aus unserer Sicht nicht haltbaren Zustand des Fluchtweges.

Der Inhalt dieser E – Mail sollte der Verwaltung vorliegen.

Wegen des hohen Risikos für die Nutzer dieses Weges bitten wir Sie, das Thema umgehend als Tagesordnungspunkt auf die Sitzung eines nächstmöglichen Ausschusses oder des Rates zu setzen. Bis dahin soll geklärt sein, ob der dargestellte und mit Bildern dokumentierte Sachverhalt gegen Bestimmungen und Richtlinien für Fluchtwege verstößt und welche möglichen Haftungsrisiken sich daraus für die Stadt Würselen ergeben könnten.

Damit zukünftig die Sicherheit und eine gefahrlose Nutzung des Weges gewährleistet sind, soll die Verwaltung, unabhängig von der rechtlichen Bewertung der Situation, eine Kostenschätzung und entsprechende Finanzierungsmöglichkeiten für die kommenden Haushaltsberatungen aufzeigen.

Mit freundlichem Gruß

Theo Scherberich Michaela Benja Ralf Niederhäuser
Fraktionsvorsitzender  Stadtverordnete   stellv. Fraktionsvorsitzender

Anfrage zum Sachstand Ather Straße/ Mühlenstraße

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An den
Bürgermeister der Stadt Würselen
Arno Nelles

Würselen den 08.10.2018

Anfrage zum Sachstand Ather Straße/ Mühlenstraße

 

Sehr geehrter Herr Nelles,

am 14.6.2018 beschloss der Ausschuss für Umwelt – und Stadtentwicklung die Sperrung der Straße Mühlenweg für den motorisierten Verkehr. Diese einseitig durch die Stadt Würselen befürwortete Sperrung führte nicht zu dem beabsichtigten Zweck, den Verkehr für die dort
und in der Ather Straße ansässigen Bürger zu reduzieren, sondern zu der zu erwartenden Ablehnung durch die Stadt Herzogenrath.

Bereits in dieser Sitzung forderte die UWG die Fraktionen auf, eine einvernehmliche Lösung mit Beteiligung der Stadt Herzogenrath herbeizuführen. Statt dessen wurden die betroffenen Bürger mit plakativen und von vorneherein nicht zielführenden Äußerungen durch die Sprecher der beteiligten Fraktionen in ihrem Anliegen beschwichtigt.

Der Antrag der UWG zur kurzfristigen Errichtung einer Behelfsampel wurde erst gar nicht auf die Tagesordnung gestellt. Mit dieser Maßnahme hätte man den Sorgen und Anregungen der Anwohner kurzfristig entsprechen können.

Außerdem hätte man die Stadt Herzogenrath frühzeitig an einer einvernehmlichen Lösung beteiligen können.

Mittlerweile sind etliche Monate vergangen und an den nicht hinnehmbaren Verhältnissen in der Straße hat sich nichts verändert.

Die UWG ist nicht bereit, den Anwohnern diesen Missstand weiter zuzumuten und bittet die Verwaltung um einen Sachstandsbericht.

 

Bis zur endgültigen Einigung mit der Stadt Herzogenrath wiederholen wir außerdem unsere Anträge vom 06.4.2018 zur Errichtung einer Ampelanlage und den dazugehörigen Ergänzungsantrag vom 08.5.2018 für eine temporäre Verkehrsüberwachung und einer mobilen Begrenzung der Fahrbahnbreite.

Mit freundlichem Gruß

Theo Scherberich Michaela Benja Ralf Niederhäuser
Fraktionsvorsitzender  Stadtverordnete   stellv. Fraktionsvorsitzender

Anfrage mögliche Kosten zur Straßenbaumaßnahme Lehnstraße

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An den
Bürgermeister der Stadt Würselen
Arno Nelles

Würselen den 08.10.2018

Anfrage zu möglichen Kosten zur Straßenbaumaßnahme Lehnstraße

 

Sehr geehrter Herr Nelles,

in der Vorlage zum nichtöffentlichen Teil zur Sitzung des Technik – und Bauausschuss am 20.9.2018 wurde die Vergabe des Auftrags zum Umbau der Lehnstraße beschlossen.

Notwendige Straßenbaumaßnahmen in der Lehnstraße wurden seit Jahren nicht getätigt und immer wieder verschoben. Mittlerweile ist der schlechte Zustand der Straße soweit fortgeschritten, dass die Stadt Würselen im Rahmen des Programms Straßenneubau und Erneuerung den Umbau der Lehnstraße gemäß der Prioritätenliste plant.

Wegen der Grunderneuerung werden die Arbeiten als KAG – Maßnahmen abgerechnet.
Das führt zu erheblichen Kosten für die Anlieger.

Da die Stadt Würselen selbst Eigentümer  einiger Immobilien in der Straße ist, kommen vermutlich nicht zu vernachlässigende Kosten auf den Haushalt der Stadt Würselen zu.

Wir bitten die Verwaltung, trotz des noch sehr frühen Zeitpunktes, um eine ungefähre Angabe, von welchen Beträgen man bezüglich des Eigenanteils der Stadt Würselen ausgehen muss.

Darüber hinaus bitten wir um Angabe, ob es für diese oder mit dem Straßenneubau zu verbindende Maßnahmen, Fördergelder geben könnte. 

Mit freundlichem Gruß

Theo Scherberich Michaela Benja Ralf Niederhäuser
Fraktionsvorsitzender  Stadtverordnete   stellv. Fraktionsvorsitzender

 

UWG Würselen Vorstandswahlen 2018

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Würselen den 28.06.2018

UWG Würselen Vorstandswahlen 2018
 

(v. l. n. r. Eduard Kaiser; Michaela Benja, Jan Maassen)

Am 28 Juni 2018 fand die Jahreshauptversammlung der UWG Würselen mit Neuwahlen für den Vorstand statt.
Nach der Begrüßung der zahlreich anwesenden Vereinsmitglieder, durch die Vorsitzende Michaela Benja und der Feststellung der satzungsgemäßen Einberufung der Jahreshauptversammlung wurde die Beschlussfähigkeit festgestellt.
Die vorgeschlagenen Personen für die Besetzung des Vereinsvorstandes wurden von den Mitgliedern einvernehmlich und ohne Gegenstimmen angenommen und gewählt.
Wir freuen uns, Michaela Benja erneut als Vereinsvorsitzende bestätigen zu können.

Neu in den Vorstand als Geschäftsführer, wurde Eduard Kaiser gewählt.

Der gebürtige Bardenberger war bis zu seinem Renteneintritt Vertriebschef einer renommierten hiesigen Schokoladenfabrik.
Nach einigen Stadtratssitzungen als Besucher entschloss er sich, für seine Heimatstadt politisch bei und für uns aktiv zu werden.

Jan Maassen, übernimmt, weiterhin den hohen Verantwortungsbereich des Kassierers.
Seine Leidenschaft gilt unserer informativen, interessanten Internetseite, die er ständig mit aktuellen politischen News updatet.

Auf die Zusammenarbeit der kommenden 2 gemeinsamen Jahre,freut sich das engagierte Trio.

Das nächste große Jubiläum, der einst aus einer Bürgerinitiative entstandenen, seit Jahren bereits erfolgreichen politische Vereinigung, steht 2019 an.
Die UWG wird stolze 20 Jahre und die Planung für dieses außergewöhnliche Fest ist bereits in vollen Gange.

Mit dieser starken Verbindung, Vereinsvorstand und Fraktion ist die UWG Würselen für die Kommunalpolitik hervorragend aufgestellt.

Ihre UWG – Immer für Sie da!

Ergänzung: Verkehrslenkung im Bereich der Straße „Alte Mühle“

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An den
Bürgermeister der Stadt Würselen
Arno Nelles

Würselen den 08.05.2018

Verkehrslenkung im Bereich der Straße „Alte Mühle“

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

vorab sei  gesagt, dass die UWG den SPD/FDP Antrag zur Sperrung der Brücke uneingeschränkt unterstützt.

Allerdings sehen wir weiterhin eine  zeitnahe Verkehrsteigerungsdichte und sind erfreut, dass Sie als geeignete Verkehrsmaßnahme eine Ampelanlage prüfen wollen (AZ Nord -Nr. 104 Seite 22).

In der Bürgerversammlung wurde über den unglaublichen LKW-Verkehr gesprochen.
So wurden trotz Brückensperrung für LKW  bis zu 85 LKW pro Woche gezählt.

Der „Ampelantrag“ vom 30.04.2018 wird erweitert.

Zur Unterbindung des LKW-Verkehres wird  ein weiterführender Antrag gestellt

Ergänzung zum Ampelantrag vom 30.04.

Beantragt wird, dass nach der Installation einer Ampelanlage, eine temporäre Verkehrsüberwachung mit der Städteregion oder der Polizeibehörde abgestimmt wird. Rotsünder haben mit empfindlichen Strafen zu rechnen; z. B. Führerscheinentzug oder Freiheitsstrafen bis 5 Jahre. Die Verkehrserziehung von uneinsichtigen Fahrern/innen wird wundersam wirken..

Beantragt wird die Verengung der Fahrbahn „Alte Mühle“ auf der Würselener Brückenseite auf ca 1,90 m Breite.

Dies kann man mit mit einfachen baulichen Mittel erreichen Ein schönes Beispiel findet sich in Aachen (Haaren Hergelsbendenstr.). LKW werden bei einer Fahrbahnbegrenzung die Brücke und somit den  Schleichweg  nicht mehr nutzen können.
Mit der Stadt Herzogenrath soll ein Gespräch über eine Kostenbeteiligung geführt werden.

Um Zeitverlust zu vermeiden, ist unabhängig vom Gesprächsergebnis die Maßnahme sofort umzusetzen.

Mit freundlichem Gruß

Theo Scherberich Michaela Benja Ralf Niederhäuser
Fraktionsvorsitzender  Stadtverordnete   stellv. Fraktionsvorsitzender

 

Verkehrslenkung im Bereich der Straße „Alte Mühle“

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An den
Bürgermeister der Stadt Würselen
Arno Nelles

Würselen den 30.04.2018

Thema: Verkehrslenkung im Bereich der Straße „Alte Mühle“ mittels Ampelschaltung 

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

In Kürze beginnt der Umbau L 223 zwischen Birk und Herzogenrath. Hierdurch wird drastischer Umleitungsverkehr die o. g. Straße über ein Jahr extrem belasten.

Die von den SPD/ FDP Fraktionen am 09.03.beantragte Vollsperrung für den motorisierten Verkehr bedarf komplizierten Abstimmungen mit der Stadt Herzogenrath. Jahrzehntelang geführte  Gespräche mit der Nachbarkommune über die Verkehrsproblematik haben jedoch bis heute kein annehmbares Ergebnis erbracht.
Der SPD/FDP Antrag wird nur zeit intensiv umsetzbar sein

Eine Entlastungslösung muss sofort und realistisch umgesetzt werden..


Beantragt wird  die Installation einer Ampelnlage
(z. B. Bauampel), die – in Richtung  Kohlscheid betrachtet – ab dem Ende der Bebauung bis zum Ende der Gefällstrecke aufzustellen ist.


Besonders wirksam
 sollen in Intervallschaltung lediglich drei (3) KFZ Fahrzeuge pro Grünphase durchgelassen werden.

Darüber hinaus wird beantragt, dass die Stadt Würselen den Baulastträger der L 223 auffordert, die Kosten für die Ampelanlage für die gesamte Umbauzeit zu übernehmen.

Die UWG Fraktion geht optimistisch davon aus, dass die Ampelanlage die künftige Verkehrssituation zugunsten der Anlieger an der Alten Mühle deutlich entspannen wird.

 

Mit freundlichem Gruß

Theo Scherberich Michaela Benja Ralf Niederhäuser
Fraktionsvorsitzender  Stadtverordnete   stellv. Fraktionsvorsitzender

Lesen Sie den Kurzbericht der Bürgerversammlung am 04.05.18


Lesen hier unsere aktuelle Ergänzung zur Verkehrslenkung – 08.05.2018

UWG informiert Kommunalaufsicht (fehlende Akteneinsicht)

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An den
Bürgermeister der Stadt Würselen
Arno Nelles

Würselen den 08.03.2018

Thema: Beschwerde wegen Verweigerung der Akteneinsicht  

 

 

Sehr geehrter Herr Städteregionsrat,

in Würselen sind die Beschlüsse zum Bau einer neuen Gesamtschule ein sehr kontrovers diskutiertes Thema. Dies gilt für die Bürgerschaft, die in Form einer Bürgerinitiative immer wieder Transparenz und Aufklärung fordert, als auch für die einzelnen Fraktionen im Rat der Stadt Würselen.

Im Verlauf des Verfahrens wurde durch die politische Mehrheit eine sogenannte Lenkungsgruppe gebildet. Neben den Mitgliedern der Verwaltung konnten die Fraktionen einzelne Vertreter zur Teilnahme an den Sitzungen bestimmen. Sinn und Zweck der Lenkungsgruppe sollte die Information zum Fortgang des Verfahrens und eine Unterrichtung über den jeweiligen Sachstand hinsichtlich Ausschreibung, Vergabe etc. sein. 

Leider unterlagen alle dort dargestellten Sachverhalte einer strikten Geheimhaltung. Die von den politischen Gremien benannten Teilnehmer wurden selbst ihren Fraktionen gegenüber zur absoluten Geheimhaltung verpflichtet. Eine moderate Unterrichtung der Öffentlichkeit wurde explizit ausgeschlossen.   

Für die gesamte Opposition Anlass genug, die Teilnahme an den Sitzungen zu verweigern. Stattdessen wurde von uns beantragt, die in der Lenkungsgruppe zur Verfügung gestellten Informationen in einen öffentlichen und einen nichtöffentlichen Teil zu fassen und in entsprechenden Sitzungen des Rates der Stadt oder der jeweiligen Ausschüsse einer breiteren Masse vorzustellen. Diesem Ansinnen wurde weder von der Verwaltung noch von den Mehrheitsfraktionen entsprochen. Selbst unsere immer wieder vorgebrachten Forderungen, den jeweiligen Sachstand dem gesamten Rat im nichtöffentlichen Teil der Sitzungen vorzustellen wurden mit dem Verweis auf die dem Verfahren geschuldete Geheimhaltung von der Verwaltung rigoros abgelehnt.

Mittlerweile ist das Projekt so weit fortgeschritten, daß ein möglicher Baubeginn bereits mehrfach in Aussicht gestellt wurde.

Dennoch liegen weder dem Rat noch unserer Fraktion bis heute keinerlei detaillierte Infomationen zur Ausgestaltung des Baukörpers, der Zufahrten usw. vor. Vielmehr wurden unsere  regelmäßigen Anfragen nach ausreichender und zeitnaher Information aller Stadtverordneten von der Verwaltung grundsätzlich abgewehrt. Als Begründung wurde angeführt, daß unsere Fraktion die Teilnahme an Sitzungen des Lenkungskreises abgelehnt hätte, – dort hätten wir Informationen erhalten können .

Verschwiegen wurde dabei, daß der von einer Fraktion bestimmte Teilnehmer keinerlei Informationen über Inhalt und Details der Sitzung weitergeben durfte.

Das nahmen wir zum Anlaß, dem Bürgermeister, Herrn Arno Nelles, mit Schreiben vom 22.01.2018 einige Fragen zum Fortgang des Projektes zu stellen. Unter anderem wollten wir wissen, ab wann für Stadtverordnete grundsätzlich die Möglichkeit zur Einsicht in die Bauunterlagen besteht. 

Mit Schreiben vom 24.01.2018 erhielten wir vom Bürgermeister die Antwort auf unsere Anfrage.

Darin hieß es, daß Mitglieder des Rates jederzeit die Möglichkeit haben, die Bauunterlagen einzusehen.

Am 21.02.2018 wollte unser stellvertretender Fraktionsvorsitzender, Herr Niederhäuser, von dieser Möglichkeit Gebrauch machen. Vom zuständigen Saachbearbeiter wurde ihm aber die Akteneinsicht mit Hinweis auf eine Anordnung des Bürgermeisters verweigert. Wegen einer Dienstreise sei der Bürgermeister nicht zu sprechen.

Am 06.3.2018 versuchte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende, Herr Niederhäuser, erneut Einblick in die Akten zu erlangen. Hierbei legte er das o. g. Schreiben des Bürgermeisters, Arno Nelles, vor. Jedoch ein weiteres Mal wurde ihm die Akteneinsicht verweigert.

Besonders wird darauf  hingewiesen, dass es sich um ein städtisches Projekt handelt, dessen Bauherr die Stadt Würselen ist. Datenschutz rechtliche Verletzungen sind insoweit grundsätzlich auszuschließen.

Wir gehen davon aus, daß es sich um einen groben, willkürlichen Verstoß gegen die Auskunftspflicht gegenüber Stadtverordneten handelt.

Wir bitten um Ihre Stellungnahme.

Mit freundlichem Gruß

Theo Scherberich
Fraktionsvorsitzender

Ralf Niederhäuser
Stellv. Fraktionsvorsitzender

Anfrage zum Stand BPlan 218 Gesamtschule

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An den
Bürgermeister der Stadt Würselen
Arno Nelles

Würselen den 08.03.2018

Thema: Anfrage zum Stand Babauungsplan 218 – Krottstraße/ Gesamtschule

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

 

in der Sitzung des Rates der Stadt vom 04.4.2017 wurden ein möglicher Baubeginn für den Bau der neuen Gesamtschule im Rahmen einer Teilbaugenehmigung auf den 06.12.2017 und die Fertigstellung für den 06.5.2019 datiert. Später hieß es, daß sich der Baubeginn auf  Anfang Februar 2018 verzögern würde.

In der Sitzung des Ausschuss für Umwelt – und Stadtentwicklung vom 15.02.2018 baten wir in Bezug auf den Tagesordnungspunkt Top 4, – „Berichterstattung zu den Beschlüssen der voraus-gegangenen Sitzungen“, um Mitteilung zur Vorlage 17/ 0234, ob die noch laufende rechtliche Prüfung zum Bebauungsplan 218 Auswirkungen auf die geplante Fertigstellung des Neubaus der Gesamtschule haben wird.       

Der erste und technische Beigeordnete, Herr von Hoegen, teilte uns daraufhin mit, daß ein späterer als der ursprünglich angesetzte Baubeginn keinerlei Auswirkungen auf den Fortlauf der Maßnahme haben werde. Vielmehr würde der vertraglich festgelegte Termin der Fertigstellung entscheidend sein und dieser sei durch nichts beeinträchtigt.

Mittlerweile sind von der ersten Annahme eines Baubeginns im Dezember drei Monate verstrichen. Die Bekanntgabe des Satzungsbeschlusses und weiterer notwendiger Verfahrensschritte ist wegen einer anstehenden rechtlichen Prüfung immer noch nicht erfolgt.

Daraus ergeben sich für uns folgende Fragen:

  • Wie ist eine ordnungsgemäße Fertigstellung bis Mai 2019 noch zu gewährleisten, wenn bereits drei Monate (ca. 16 % der geplanten Gesamtbauzeit) ohne Ergebnis verstrichen sind?
  • Wann rechnet die Verwaltung mit dem endgültigen Beginn der Baumaßnahme?
  • Wann ist die Information der Anlieger über Einzelheiten des Projektes geplant?
  • Durch die immer kürzer werdende Bauzeit und dem damit verbundenen Zeitdruck können sich Verschlechterungen hinsichtlich der Ausführungs – und Qualitätsstandards ergeben.
  • Wie wird diesem Umstand, – unabhängig von der Verpflichtung des Auftragnehmers, den Bau nach Ablauf der Bindungsfrist laut Barwertermittlung in einem „ordnungsgemäßen“ Zustand zu übergeben, Rechnung getragen?
  • Mit welcher Rechtsgrundlage wird bereits jetzt mit dem Bau einer Containeranlage begonnen?
  • Welche Konsequenzen zieht die Verwaltung aus folgenden Sachverhalten?
    1. Laut stellvertretendem Rektor der Gesamtschule, Herrn Brumberg reicht eine Vierzügigkeit der neuen Gesamtschule nicht mehr aus. Erforderlich sei bereits jetzt die Fünfzügigkeit.
      (siehe Bildungsausschuß v. 22.02.2018)
    2. Es wurden bereits 20 Neuanmeldungen für den kommenden Schuljahrgang abgewiesen, davon 15 Schüler aus Würselen.
  • Sind Rückstellungen für die inzwischen wohl allen bekannten und absehbaren rechtlichen Auseinandersetzungen bezüglich Normenkontrollverfahren (Bebauungsplan 218) gegen die Baugengenehmigung der Gesamtschule im Haushalt vorgesehen?
    • Wenn ja: Wieviel?
    • Wenn nein: Sind Rückstellungen geplant?
  • Sind Rückstellungen für einen ausschließlich von der Verwaltung zu verantwortenden verspäteten Baubeginn der Gesamtschule für evtl. Regreßanforderungen des Partners im Haushalt vorgesehen?
    • Wenn ja. Wieviel?
  • Sind Rückstellungen für ausschließlich von der Verwaltung zu verantwortende evtl. Teuerungszuschläge bei anziehenden Baupreisen vorgesehen? Selbst ÖPP-Verfahren lassen es zu, daß bei durchschnittlich steigenden Baupreisen es dem ausführenden Partner erlaubt ist, einen Nachschlag zu fordern.
    • Wenn ja: Wieviel?
  • Obwohl bisher noch kein Baurecht geschaffen wurde, ist die Auftragsvergabe bereits erfolgt.

Wir bitten hier um die Erläuterung der rechtlichen Grundlage zu diesem Vorgehen.

Wir bitten Sie, uns die Fragen umgehend zu beantworten.

Abschließend beantragen wir förmlich, die endgültigen Baupläne für die Gesamtschule in einer einzuberufenden Ratssitzung öffentlich vorzustellen. Die von Ratsvertretern und aus Reihen der Bürgerschaft oftmals eingeforderte Transparenz zur Bekanntgabe der bisher vorliegenden Unter-lagen könnte somit nachgekommen werden.    

Mit freundlichem Gruß

Theo Scherberich
Fraktionsvorsitzender

Ralf Niederhäuser
Stellv. Fraktionsvorsitzender

Antrag Quote für sozialgebundenen Wohnungsbau

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An den
Bürgermeister der Stadt Würselen
Arno Nelles

Würselen den 07.03.2018

Thema: Antrag Bebauungspläne

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Nelles,

in Anlehnung an unseren Antrag vom 07.3.2013 stellt die UWG folgenden Antrag zur Behandlung in der nächsten Ratssitzung:

„Der Rat beauftragt die Verwaltung, für  alle zur Zeit in Vorbereitung befindlichen, als auch für alle zukünftigen Bebauungspläne mit mehr als 10 Wohneinheiten, eine Quote für sozial-gebundenen  Wohnungsbau in Höhe von mindestens 20 % vorzugeben.

Begründung:

Die Spirale für unbezahlbare Mieten dreht sich mit zunehmenden Tempo. Auch in unseren Stadtgrenzen ist bezahlbarer Wohnraum immer seltener aufzufinden. Mittlerweile sind viele Sozialbindungen für vermietete Objekte ausgelaufen und bestehen überhaupt nicht mehr. Im  Hinblick auf eine immer stärker um sich greifende Verarmung breiter Gesellschaftsschichten, ist es nicht mehr zu vertreten, daß sich die dem Gemeinwohl verpflichteten Entscheidungsträger in Politik und Verwaltung dieser Entwicklung Einhalt gebieten. 

Es hat sich mittlerweile gezeigt, daß durch die immer stärker geforderten ökologischen Aus-baustandards für Altbauten und damit verbundene Fördergelder, sowie durch die historisch günstigen Zinsen, oft der noch existierende Bestand an billigem Wohnraum  vernichtet, zu-

mindest aber auf ein nicht hinnehmbares Maß reduziert wird. Viele Vermieter nutzen diese Voraussetzungen zur Sanierung und für anschließende Mieterhöhungen.

Damit weiterhin Menschen mit geringem Einkommen, wie zum Beispiel Alleinerziehende, junge Familien, Beschäftigte in prekären Arbeitsverhältnissen oder Rentner eine Chance haben, in Würselen ihren finanziellen Möglichkeiten folgend zu wohnen, sieht die UWG – Würselen den Schritt, hin zu einer Quotenregelung als unerlässlich an.

Die Verwaltung könnte Bauherren bei der Akquirierung von Fördergeldern behilflich sein.

Außerdem wird, durch eine ausgewogene Vermischung von unterschiedlichen Lebenssituationen, ein sozialverträgliches Miteinander gewährleistet. Über die humanen Aspekte hinaus würden sich wegen geringerer Wohnungsbeihilfen bereits mittelfristig Verbesserungen für den Haushalt der Stadt Würselen ergeben.   

Mit freundlichem Gruß
Theo Scherberich

Fraktionsforsitzender

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