Kommunalwahl 2020

Die Vorsitzende Michaela Benja eröffnete und leitete durch die Wahlversammlung, die am 27.05.2020 im großen Ratsaal durchgeführt wurde.

Vor Beginn der Wahlversammlung wurde der große Ratssaal nach Covid19 Sicherheitsvorschriften ausgestattet und wie auch schon bei den letzten 4 Kommunalwahlen, hat die UWG alle 19 Wahlbezirke mit hervorragend Kandidaten besetzten können. Es ist unsere 5. Kommunalwahl und wir wurden bei allen vorherigen Wahlen immer belohnt für unsere politische Arbeit und Engagement.

Auf Anhieb wurden wir 1999 bei unserem Erst-antritt bei den Kommunalwahlen 3 stärkste Partei und sind es auch geblieben. Langjährige Mitglieder, mit fundierter politischer Erfahrung fanden auch in diesem Jahr ihren Platz auf der Wahlliste.

In geheimen Wahlen wurden die Bewerber für die Wahlkreise und Listenplätze bestimmt und gewählt. Die große Geschlossenheit der UWG spiegelte sich in den jeweiligen Wahlergebnissen wieder.
Mit großer Freude konnte die Vorsitzende Michaela Benja feststellen, dass alle Bewerber und zu besetzende Plätze mit einem einstimmigen Votum durch die gut besuchte Mitgliederversammlung besetzt werden konnten.

Der aktuelle Fraktionsvorsitzender Theo Scherberich führt die Liste auch dieses Jahr wieder an, gefolgt von Michaela Benja und Ralf Niederhäuser, aktuell Ratsmitglieder der UWG.

Herr Scherberich bedankte sich für das weitere enorme Vertrauen das ihm entgegengebracht wurde.Mit dem Versprechen, sich weiterhin für eine stärkere Bürgerbeteiligung, transparentere Vorgehensweise von Verwaltung und Politik, eine generationenübergreifende Stadtentwicklung unter Berücksichtigung klimatischer und demographischer Entwicklung einzusetzen, beendete Theo Scherberich sein Statement zur kommenden Wahlperiode.

„Für die politische Kultur in Würselen ist es bezeichnend, das andere Fraktionen sich an unseren jahrelangen Forderungen bereichern, um sich damit zu schmücken“
(Theo Scherberich)

Das Besondere an dieser Kommunalwahl für die UWG ist ihr Bürgermeisterkandidat:
Walter Leo Schreinemacher.

Bevor die Wahl des Bürgermeisterkandidaten durchgeführt wurde, hat sich Herr Schreinemacher bei allen Anwesenden vorgestellt.
Dabei schilderte er seine private, berufliche und politische Laufbahn und verdeutlichte abschließend seine Zielsetzung für Würselen.

„Ich bin unabhängig und schulde nur den Würselener Bürgern gegenüber Rechenschaft, – aber keiner übergeordneten Parteistruktur oder deren Ideologien!“
(Walter Leo Schreinemacher)

Das Wahlergebnis war eine starke Einstimmigkeit bei der UWG, Herrn Schreinemacher wird ihr Bürgermeisterkandidaten für Würselen.

Die Vorsitzende bedankte sich für das Vertrauen der vielen Anwesenden Mitglieder und die Unterstützung bei der Durchführung dieser Wahlversammlung ihrem Geschäftsführer Eduard Kaiser und Jan Maassen.


 

Unser Bürgermeister für Würselen:

Walter Leo Schreinemacher

 

 

 

 


Unsere Wahlkreiskandidaten und Listenplätze im Überblick:

WahlkreisWahlkreiskandidatListenposition
Wahlbezirk 40 - Kindergarten St. BalbinaScherberich, Theo1
Wahlbezirk 170 - Jugendheim St. LuciaBenja, Michaela2
Wahlbezirk 150 - Gebr. EigelshovenNiederhäuser, Ralf3
Wahlbezirk 10 - Gaststätte ReiterklauseBeckers, Hans Anton4
Wahlbezirk 30 - Kindergarten Heidegarten IIKaiser, Eduard5
Wahlbezirk 120 - Grundschule Friedrichstraße IIMaaßen, Jan6
Wahlbezirk 140 - Kindergarten Gerh.- Hauptm.- Str.Köhler, Klaus7
Wahlbezirk 50 - Grundschule Birkenstraße IGeusen, Helmut 8
Wahlbezirk 110 - Grundschule Friedrichstraße IFortmann, Harald9
Wahlbezirk 190 - Grundschule Linden- NeusenWebs, Martin10
Wahlbezirk 180 - Kindergarten LessingstraßeBeckers, Birgit11
Wahlbezirk 90 - Rathaus Sitzungssaal BBrab, Ann12
Wahlbezirk 80 - Grundschule Scherberg IIGöbbels, Hans13
Wahlbezirk 70 - Grundschule Scherberg IFortmann-Schultheis, Regina14
Wahlbezirk 160 - Grundschule SchulstraßeKaiser, Hildegard 15
Wahlbezirk 130 - Realschule WürselenKöhler, Margot16
Wahlbezirk 20 - Kindergarten Heidegarten ISchillings, Sigrid17
Wahlbezirk 60 - Grundschule Birkenstraße IIUnterberger, Marianne18
Wahlbezirk 100 - Waldorf KindergartenLiedtke, Maria19

Unser Bürgermeisterkandidat Walter-Leo Schreinemacher

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Walter Leo Schreinemacher wird Bürgermeisterkandidat der UWG Würselen

 

Vorstand und Fraktion der UWG Würselen waren sich einig das die Zeit für einen unabhängigen Bürgermeister in Würselen mehr als reif ist.

„Wer gut sucht wird gut finden war ihr Motto“

Ausschlaggebende Prioritäten bei der Suche nach geeigneten Kandidatin bzw. einem geeigneten Kandidaten war die Unabhängigkeit, Verwaltungserfahrung in einer Kommunalverwaltung, sowie Erfahrungen in der freien Wirtschaft.

Wir haben unseren Wunschkandidaten, der unseren Anforderungen für das Amt eines Bürgermeisters entspricht und sogar übertrifft mit dem Heinsberger Rats- und Kreistagsmitglied Walter Leo Schreinemacher gefunden und gewonnen.

 

Einstimmig nominierte der Vorstand und die Fraktion der UWG Würselen Herrn Schreinemacher zu ihrem unabhängigen Bürgermeisterkandidaten.

Seine langjährigen Erfahrungen und Tätigkeiten in der freien Wirtschaft, Kommunalpolitisch auf hoher Ebene, Verwaltungserfahrung in einer Kommunalverwaltung und einer kommunalen Wohnungsbaugesellschaft machen ihn für Würselen zu einem perfekten Bürgermeister.

Er ist kompetent, erfahren und nicht abhängig vom Parteidiktat aus Düsseldorf oder Berlin.
Für die UWG ist es kein Grund, Herr Schreinemacher nicht zu nominieren, weil er nicht in Würselen wohnt.

Hier gib es ein Umdenken im ganzen Land, die qualitativen Anforderungen stehen im Vordergrund und nicht der Wohnsitz.

In 2 Wochen werden die Mitglieder der UWG Würselen in einer öffentlichen Versammlung ihre Wahlkreiskandidaten aufstellen und wählen.

Herr Schreinemacher wird sich bei dieser Wahlversammlung den Mitgliedern persönlich vorstellen, diese werden dann Gelegenheit haben, ihr Votum zum Vorschlag der Fraktion und Vorstandes zu geben und damit auch Walter Leo Schreinemacher offiziell zum Bürgermeisterkandidaten der UWG Würselen zu nominieren.

Seit mehreren Wochen nimmt Herr Schreinemacher an den Coronavirus bedingten Telefonkonferenzen der Fraktion teil und lernt die Stärken und Schwächen von Würselen kennen.

Bereits vor den öffentlichen Einschränkungen gab es mehrere Treffen in denen Themen für die Kommunalwahl und das Wahlprogramm erarbeitet und abgestimmt wurden.

In den Monaten bis zur Wahl wird das Wahlprogramm auch an aktuelle Gegebenheiten angepasst. Die UWG Würselen und der Kandidat sehen gute Chancen ins Rathaus von Würselen einzuziehen.

Er hat Kraft, Ideen und Erfahrung neue Impulse für die Weiterentwicklung unserer Stadt Würselen zu setzten und durchzuführen.

Wir feiern 20 Jahre UWG

Würselen – 08.03.2020

Engagierte, politisch interessierte, aus Überzeugung parteilose Bürger schlossen sich zusammen und gründeten 1999 die Unabhängige Wählergemeinschaft Würselen – UWG.

Mit Sekt und lockerem Beisammenstehen wurden die geladenen Gäste aus Politik, Mitgliedern, Feuerwehr sowie Interessierten von der Vorsitzenden Michaela Benja im Alten Rathaus in Würselen zum runden Geburtstag empfangen.

Die Entstehungsgeschichte des Vereins UWG wurde im großen Saal vom Vorstandsteam Michaela Benja, Eduard Kaiser und Jan Maaßen mit Freude und Stolz präsentiert.

Sehr interessant für alle Gäste und ein Highlight war der Vortrag von Herrn Norbert Nicoll (Politik und Wirtschaftswissenschaftler)
Autor : Adieu Wachstum! Das Ende einer Erfolgsgeschichte:
Er setzt sich mit dem Thema sowohl kritisch als auch konstruktiv und lösungsorientiert auseinander.

Vereinsarbeit und Fraktionsarbeit sind bei der UWG getrennt. Der Verein leistet neben der Unterstützung der UWG-Ratsmitglieder auch im gesellschaftlichen Bereich wertvolle Arbeit.

So organisierte der Vorstand u.a. für die Mitglieder Exkursionen zum Jülicher Forschungszentrum und Energeticon Alsdorf. Auch lädt der Vorstand jedes Jahr zur Weihnachtsfeier ein.

Seit ihrem Einzug 1999 in den Würselener Stadtrat ist die UWG drittstärkste Fraktion im Würselener Stadtrat. Fraktionsvorsitzender Theo Scherberich, ein Gründungsmitglied, und sein Stellvertreter Ralf Niederhäuser bilden die Fraktionsspitze der UWG.

Viel ehrenamtliche kommunalpolitische Arbeit vor und hinter dem Würselener Rathaus leisten beide mit Leidenschaft und unermüdlichem Einsatz für die UWG.

Super Sonntag _ Super Mittwoch – 19.04.2020

 Unsere Feier in Bildern 🙂 

Gut zu Wissen! – Thema: Corona Stillstand? Nö!

GUT ZU… WISSEN!

Gut zu Wissen! – „Corona Stillstand?…Nö!“ 
(Stand 08-04-2020)

Der Coronavirus versucht auch die politische Arbeit zu torpedieren. Klappt zumindest bei der UWG nicht. Denn sie hat unverzüglich ein Gegenmittel gefunden.

Das Mittel heißt Telefonkonferenz.

Verein und Fraktion der UWG diskutierten so schon am 30.03. intensiv über die aktuelle Situation im politischen Leben.

Schon lange war eine Aufstellungsversammlung zum Ende April geplant. Dabei sollten die UWG-Kandidaten für die kommende Kommunalwahl gewählt werden. Der Termin ist in den Mai verschoben worden. Aber ob es so bleibt? Einladungen werden frühzeitig zugesandt.

Weitere Wahlinhaltsthemen wurden und werden weiterhin in den Telefonkonferenzen besprochen. Es gibt keine durch Osterferien bedingte Pause!

Schön und erwünscht ist es, wenn Bürger/innen ihre Vorstellungen bzw. Wünsche über die UWG-Homepage (gerne über das Kontaktformular) mitteilen würden.

Der anvisierte Wahltag 13.09. wird aktuell von verschiedenen Institutionen sehr kritisch betrachtet. Eine Verschiebung wird empfohlen. Ob es so kommt, ist vollkommen offen.

Daher gilt weiterhin:

Gut zu wissen, was bis zum 13.09. getan werden kann.

Die UWG freut sich über jede Erst- und Zweitstimme am Wahltag.
Ab sofort sollten die Wähler/innen die UWG tatkräftig nach ihren Möglichkeiten unterstützen.

Viel mehr Wissen findet sich auf www.uwgwuerselen.de

PS: Seit kurzem kann man an verschiedenen Stellen in Würselen eine rege Aufarbeitung verschobener Straßenreparaturmaßnahmen in großem Umfang (Fahrbahnen) erleben. Seit 2019 hat die UWG-Fraktion die Maßnahmen als dringlich und als Fürsorgepflicht der Stadt Würselen eingefordert. Auch sollte verhindert werden, dass Reparaturstau in eine Erhebung von Straßenbaubeiträgen nach dem Kommunalen Abgabengesetz zu Lasten der Anlieger mündet.

Aus parteiideologischen Gründen sind die UWG-Vorschläge oft an den politischen Mehrheiten gescheitert. Umso mehr freuen wir uns jetzt, dass die vernünftige Einsicht doch gewonnen hat.

Ihre UWG – Immer für Sie da!

Erstellung einer Beitragssatzung gemäß § 8 KAG NRW

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An den
Bürgermeister der Stadt Würselen
Arno Nelles

Würselen den 02.03.2020

Erstellung einer städtischen Beitragssatzung bezogen auf Straßenbaubeiträge gemäß § 8 KAG NRW

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

Der nachfolgende Beschlussvorschlag wurde wegen Überschreitung der Geschäftsordnung des Rates der Stadt Würselen § 3 (1) nicht in die Tagesordnung für die Ratssitzung am 12.03.2020 aufgenommen.

In der Sitzung des Technik- und Bauausschusses am 10.03.2020 wird die Verwaltung unter TOP 6 über die Erhebung von Straßenbaubeiträgen nach dem Kommunalabgabengesetz NRW und Auswirkungen der Gesetzesänderung zum 01.01.2020 auf den städtischen Haushalt berichten. Die dortigen TOP 7 und 8 betreffen die Straßenbaumaßnahmen Ausbau der Kreuzstraße von Bahnhofstraße bis Lindenplatz und der Straße An Steinhaus. Bei beiden Maßnahmen ist die Erhebung von Straßenbaubeiträgen geplant.

TOP 6 ist lediglich eine Mitteilungsvorlage und stellt keine bürgerfreundliche Rechtsicherheit dar.

Wir halten eine parlamentarische Entscheidung zur schnellstmöglichen Erstellung einer geänderten Beitragssatzung für dringend erforderlich. Nur dann ist gewährleistet, dass rechtzeitig Fördermittel für den städtischen Anteil beantragt werden können. Vorliegend handelt es sich um eine win-win Situation, von der sowohl die Beitragspflichtigen aber auch die Stadt profitieren wird. Bei sachgerechter Beantragung der diesbezüglichen Fördermittel des Landes wird der städtische Haushalt nicht oder nur unwesentlich belastet.

In diesem Zusammenhang weisen wir darauf hin, dass die Vorschlagseinreichungsfrist von mindestens 14 Tage eine verständige Maßnahme darstellt, damit die Verwaltung rechtzeitig die Ladungsfrist von 11 Tagen einhalten kann.
Gemäß § 2 (2) der Geschäftsordnung kann die Ladungsfrist aber auch bis auf drei volle Tage, wie schon manchmal geschehen ist, abgekürzt werden.

Daher bittet die UWG-Fraktion den Beschlussvorschlag aufzunehmen:

ENTWEDER
Als Erweiterung des UWG-Antrages TOP 9 des Technik und Bauausschusses vom 10.03. bzw. unter TOP 10 der Ratssitzung am 12.03.2020
ODER
Unter TOP 11 (Entwurf der Haushaltssatzung) der Ratsvorlage am 12.03.2020.
ODER
Als eigenständiger, nachgereichter TOP in der Ratsvorlage am 12.03.2020

Wir bitten Sie sehr, §2 (2) der Geschäftsordnung zum Wohle und zum Vorteil aller Bürger/innen der Stadt Würselen (Eigentümer/innen und Mieter/innen) aber auch zum Vorteil der Stadt Würselen im Sinne des Vorgenannten und des Beschlussvorschlages entsprechend zu bedenken.

Mit freundlichem Gruß

Theo Scherberich Michaela Benja Ralf Niederhäuser
Fraktionsvorsitzender  Stadtverordnete   stellv. Fraktionsvorsitzender

 



Beschlussvorschlag
:
Die Verwaltung wird beauftragt, bis spätestens am 01.09.2020 die vorhandene städtische KAG-Satzung losgelöst von der Mustersatzung nach § 8 KAG NRW im Sinne der Entscheidung des Landes (NRW-Koalition) zu ändern und zur Beschlusslage vorzulegen. Dabei ist der Satzungsvorschlag der UWG-Fraktion vom 17.06.2019 (im Rat am 09.07.2019) zu berücksichtigen. Darüber hinaus hat die Verwaltung einen sofortigen Antrag zur Kompensierung der Mindereinnahmen für die Stadt Würselen im entsprechenden Förderprogramm des Landes zu stellen.

Begründung:
Am 09.07.2019 wurde im Rat der Antrag der UWG zur Senkung von Beiträgen nach § 8 KAG in Verbindung mit der diesbezüglichen städtischen Satzung beraten. Zielsetzung ist, die Eigentümer der erschlossenen Grundstücken von den auf sie entfallenden anteiligen Ausbaukosten für die Erneuerung von öffentlichen Straßen, Plätzen etc. zu entlas-ten. Nach der Beratung wurde folgender Beschluss gefasst:

Auf Antrag der UWG-Fraktion beschloss der Rat einstimmig, zunächst die Gesetzgebung des Landes zu den Änderungen der KAG-Beiträge abzuwarten und die Verwaltung zu beauftragen hiernach eine Beschlusslage für den Rat zu erarbeiten und somit den vorliegenden Antrag der UWG-Fraktion wieder zur Tagesordnung des Rates zu stellen

Inzwischen hat das Land entschieden, dass Anlieger finanziell entlastet werden sollen und die hierdurch zu erwarten-den Mindereinnahmen für die Kommunen ersetzt werden können. Hierfür wurde vom Land ein Förderprogramm in Höhe von 65 Mio. Euro bereitgestellt. Wie immer bei Förderungen müssen Zuschussanträge unter Beachtung von Förderrichtlinien durch die Kommune gestellt werden.

Aus Erfahrungen ist der UWG-Fraktion bekannt, dass Fördertöpfe schnell geleert sein können. Dann besteht die Gefahr, dass es keine Förderung zur Deckung der Mindereinnahmen in Würselen mehr gibt. Die Anlieger werden in dem Fall wohl oder übel die Deckung der „Mindereinnahmen“ zu ihren Lasten übernehmen müssen.

Eine nahe liegende Großstadt hat schnell reagiert, ihre KAG-Satzung wurde zugunsten der Anlieger mit ermäßigten Beitragssätzen schon verabschiedet. Wahrscheinlich hat man von dort auch die entsprechenden Förderungsanträge zum Ausgleich der städtischen Mindereinnahmen gestellt.

Die UWG-Fraktion bittet, den Antrag einstimmig zu beschließen. Des Weiteren ist die Verwaltung aufzufordern, zugunsten der Würselener Bürger/innen (Grundstückseigentümer und Mieter/innen) aber auch zugunsten der Stadt Würselen den Beschluss noch in dieser Legislaturperiode real umzusetzen.

20 Jahre UWG Würselen

Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger,
aus einer Bürgerinitiative ist unser politischer Verein vor 20 Jahren entstanden und gewachsen.

Wir beschäftigen uns mit den Themen, Bedürfnissen und natürlich auch mit den vielen Anregungen der Menschen dieser Stadt.

Dies tun wir mit Herz und Seele und möchten diesen runden Geburtstag gerne mit Ihnen und Ihrem Partner feiern.

Wann und wo:
Am Sonntag den 8 März 2020 um 15:00 Uhr im alten Rathaus – Foyer 1. Etage – in Würselen
(Kaiserstraße 36, 52146 Würselen).

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Rückmeldung bis zum 01 März 2020 über eine der folgenden Kontaktmöglichkeiten:

via Mail: info@uwgwuerselen.de

via Telefon: 0157 365 88 216

 

Programmablauf:

• Beginn ab 15 Uhr
• Sektempfang
• Vorstellung des Vereinsvorstands
• Entstehungsgeschichte und Arbeit des Vereins in 20 Jahren
• Anrede des Bürgermeisters der Stadt Würselen
• Gastredner – Norbert Nicoll (Politik- und Wirtschaftswissenschaftler)
                      (Bekannt aus „Adieu, Wachstum!: Das Ende einer Erfolgsgeschichte“ und
                       „Wir  leben in einer Cowboy-Ökonomie„)

• Kurze Pause (Canapés und Getränke)
• Die UWG Fraktionsspitze stellt sich vor
• Es folgen Ehrungen der Jubilare
• Ende 18 Uhr

Ihre UWG – Immer für Sie da!

 

 

 

 

 


 Unsere Feier in Bildern 🙂 

Gut zu Wissen! – Thema: Wer die Wahl hat…

GUT ZU… WISSEN!

Gut zu Wissen! – „Wer die Wahl hat…“ 
(Stand 02-02-2020)

Am 13.09. wird auch in Würselen der Rat neu gewählt.
Die Wählerinnen und Wähler haben zwei Stimmen (2 Kreuzchen). Eine Erststimme, mit der ausschließlich nur die namentlich genannten Kandidatinnen oder die namentlich genannten Kandidaten gewählt werden. Mit der Zweitstimme werden Listen, die mehrere Kandidaten/innen enthalten, gewählt.
Die Listen werden von Parteien bzw. von der UWG erstellt und die Reihenfolge ihrer Vertreter/innen werden in der Liste vorab bestimmt. Mit den personalisierten Listen werden die Parteien bzw. die UWG gewählt.

Über eine komplizierte Berechnung werden nach der Wahl die Ratsmandate unter Berücksichtigung der Listenwahl-Mehrheitsverhältnissen verteilt. Platz 1 einer Liste kommt zumeist in den Rat.
Vom Gesetzgeber eine gut durchdachte und demokratisch ausgerichtete Wahlregelung.

Soweit so gut.

Die CDU hat in den letzten Wochen insgesamt 3 (drei) Ratsverordnete verloren. Eine trat komplett zurück und gab ihren Ratsplatz zugunsten eines CDU-Mannes auf. Frau Monique Kern nahm ihr Ratsmandat mit in die FDP-Fraktion. Frau Sylvia Köhne hat sich von der CDU getrennt und bekleidet als Fraktionslose ihr Ratsmandat als Einzelkämpferin.

Überschrift AZ vom 31.01. „Die CDU schrumpft zur Herrenrunde
Es wird noch schlimmer.

Der CDU-Fraktionsvorsitzende Karl-Jürgen Schmitz hat wohl in einem Kurzinterview der AZ vermittelt:
Zitat aus der AZ vom 31.01.: „Schließlich seien Köhne wie Kern nicht direkt in den Rat gewählt worden, sondern über Listenplätze. Anders ausgedrückt: Sie verdanken ihre Mandate Stimmen für die CDU, nicht für ihre eigene Person“.

Sehr krass und mit einer frechen Ungeheuerlichkeit werden die Zweitstimmenwähler/innen der CDU von ihrem Fraktionsvorsitzenden mit Füssen getreten. Schonungslos und wahrhaftig unchristlich werden hier die Kandidatinnen der Listen-CDU quasi als entbehrlich für die CDU-Fraktion hingestellt. Die CDU fühlt sich demnach so stark, dass sie auf Zweitstimmen locker verzichten kann.

Was sollte man am 13.09. beachten:

Kein Kreuz für die CDU-Liste, denn die von ihr aufgestellten Personen zählen in der CDU nicht.

TIPP: Wähler/innen können ihr zweites Kreuzchen (Listenwahl) an jeder anderen Liste, außer bei der CDU setzen.

Die UWG-Liste ist die beste Wahl.

Gut zu Wissen! – Thema Ratskarusell

GUT ZU… WISSEN!

Gut zu Wissen! – Das Ratskarusell!
(Stand 31-01-2020)

Am vergangenen Wochenende tagten der Verein und die Fraktion der Unabhängigen Wähler (UWG Würselen = Ist ein Verein und keine Partei!!).

Einziges Thema war die anstehende Kommunalwahl.

Am 13.09. 2020 haben die wahlberechtigten Wähler/innen die Möglichkeit, das politische Handeln des Rates in Würselen drastisch zu ändern.

2012 wurden auf Anregung der UWG die Ratsmandate von 44 Sitze auf 38 Sitze gekürzt.
Mit der Verringerung hat sie sich quasi selbst geschadet. Eine Handvoll Stimmen mehr und sie hätte einen 4. Sitz gehabt.

Aktuell sieht es so aus:
SPD 16 Sitze, CDU 11 Sitze, Grüne 3 Sitze, FDP 4 Sitze, UWG 3 Sitze und Fraktionslos 1 Sitz.
Zwei Ratsfrauen traten im Laufe des Januars aus der CDU-Fraktion aus und eine davon in die FDP ein. Hierdurch erhielt die FDP – für sie sehr überraschend – einen Sitz mehr. (FDP von 3 auf 4 und CDU sank von 13 auf 11). Die zweite „CDU“-Ratsfrau nahm ihren Sitz mit und ist jetzt fraktionslos. Man kann aber auch sagen, dass der Wille der Wähler/innen von diesen Vorgängen ausgehebelt oder besser, betrogen wurde.

Die beiden großen Fraktionen mit 11 bzw. 16 Ratsmandate stellen allein für sich eine Übermacht gegenüber den restlichen 10 Ratsmandate (plus 1 fraktionslose Stadtverordnete) dar.

Da kommt schon das Gefühl auf, dass Absprachen Entscheidungen maßgeblich beeinflussen können. Gefahr, Gefahr: Die Vernunft geht dabei schneller unter als die Titanic.

Den Parteien sind unabhängige Bürgervereinigungen unsympathisch. Parteien können nicht aus ihrer Haut. Ideologien und ihre übergeordneten Organisationen disziplinieren ihr Denken.
Anders die Unabhängigen; so wird die UWG-Würselen trotz erdrückender Übermacht immer mit freiem, unabhängigen Geist politisch arbeiten. Die UWG-Mitglieder erlebten oft in Ratssitzungen und in Fachausschüssen, dass ihre guten Ideen oder Anträge von den Mehrheiten nicht angenommen wurden.
Aber plötzlich tauchten sie etwas später quasi abgekupfert bei den Parteien oder frech weg in der Presse wieder auf. Die UWG-Fraktion machte gute Miene zum bösen Spiel.

Ihr Motto ist: Hauptsache im Sinne der Bürger/innen.

Die UWG-Arbeit im Rat wird in einem Sonderflyer veröffentlicht, der dann den Wähler/innen zur Verfügung steht.

Gut zu wissen, was bis zum 13.09. getan werden kann.

Die UWG freut sich über jede Erst- und Zweitstimme am Wahltag.

Ab sofort sollten die Wähler/innen die UWG tatkräftig nach ihren Möglichkeiten unterstützen.

Viel mehr Wissen findet sich auf www.uwgwuerselen.de

Gut zu wissen! – Thema Asbest? … Asbest!

GUT ZU… WISSEN!

Gut zu Wissen! – Asbest? … Asbest!

Kürzlich wurde das Schulgebäude „Gesamtschule“ an die Stadt Würselen übergeben.

Asbestfasern unter dem Mikroskop

Asbestfasern unter dem Mikroskop

Ehemals befanden sich auf dem Grundstück ein Teerwerk (nicht Asphalt) und ein Instand- bzw. Wartungsbetrieb für Lokomotiven. Wahrscheinlich wurden Bahnschwellen für langjährige Haltbarkeit mit Teer getränkt und zur Trocknung gelagert.
So glaubt der Laie, dass in den Boden des Baugrundstückes „Gesamtschule“ ein undefinierbares Giftgemisch von Altöl, flüssigen Teerprodukten, Kohlenruß aus der Säuberung von Lokomotiven und was sonst noch für Altlasten ungehindert versickerten. Der damalige Kreis über zog das Grundstück mit einem Bauverbot und es wurde mit Asche abgedeckt. Damals wollte man die Menschen schützen.

In den vergangenen Jahren stellten Bodengutachter fest, dass kein Gift an die Oberfläche gestiegen ist, aber auch in der Tiefe wenig bis gar nichts zu finden wäre. Schutzmaßnahmen waren nicht mehr erforderlich.

Sehr, sehr seltsam oder besser beängstigend…
Mit von Gutachten bereinigtem Gewissen hieß es dann „Bagger und Raupen“ los. Aus Geländeplanierungen, Aushub für Fundamente und für Kanäle wurden tausende Tonnen Erde auf dem Grundstück hin und her geschoben – sowie verfüllt.
Es blieb ein relativ überschaubarer Aushubrest übrig. Ca. 1700 cbm loser Aushub fanden nach vielen Wanderungen über das Grundstück eine Endlagerung nördlich der Sporthalle. Das entspricht rd. 175 LKW mit 14,5 to Ladegewicht.
Überraschend stellte ein noch unbekannter Jemand fest, dass in dem Erdhaufen asbestbelegte Trommelscheibenbeläge vorhanden sind. Sie stammen von den Bremsbacken der Lokomotiven und es seien [Zitat] nicht mehr, als in einen Schuhkarton [Zitat ende] (!?) passen würden.

Die Wunderfaser Asbest hält 1000 Grad Hitze aus. Asbest wurde u. a. daher für die Herstellung besonders hitzebeständiger Trommelbremsbeläge verwandt. Für die tonnenschweren Lokomotiven, wo beim Bremsen gewaltige Hitze an den Trommeln entstanden, sorgten Asbestbeläge für Sicherheit beim Bremsen.
Leider zerfällt die Asbest-Langfaser in Minifaserteile, die sich im menschlichen Körper festsetzen können. Die Lungenkrankheit Asbestose mit schlimmen Auswirkungen kann drohen. 1995 wurde Asbest in Deutschland und ab 2005 in der EU verboten.
Der Erdhaufen soll gesiebt werden. Man glaubt wohl größere Asbestbremsbeläge zu finden. Kann sein; aber durch den maschinenbetriebenen Aushub und das Hin und her Geschiebe vor Ort mit schweren Geräten wurde mancher Bremsbelag zermatscht und in Minifasern zerlegt. Die andauernde sommerliche und trockene Warmluft hat manche Kurzfaser zum Schweben verleitet. Atmen kann zum Risiko geworden sein oder noch werden.

Wer kann/könnte durch den Aushub gefährdet sein?
Vorab die Menschen während der Bauzeit, die Anlieger am Baugrundstück, Nutzer der Sporthalle und überhaupt alle Menschen, die sich bei Luftbewegungen entlang des Gifthaufens bewegen.

Auf Nachfrage der UWG versicherte die Verwaltung, dass mit der Bezirksregierung und der Städteregion alles geregelt sei. 

Eine Bürgerin konnte jedoch- leider nur mündlich – erfahren, dass nichts in Ordnung sei.
In der Zeitung stand dann, dass der Erdhaufen abzudecken und mit einem Zaun zu schützen sei. In Köln hat man die Gefahr wohl erkannt.
Christo würde die Verhüllung des mit Asbest gemischten Erdhaufens mit Ungenügend bewerten, die Asbestose hat eine Inkubationszeit von vielen Jahren bis Jahrzehnten.

Man merkt so schnell nichts. Daher verwundert es kaum, dass Lehrkräfte, die es eigentlich wissen sollten, und Eltern so ruhig bleiben. Sie müssten gemeinsam Sturm gegen den Schicksalsberg laufen.

TIPP: Zumindest sollte man dafür sorgen, dass Kinder und Jugendliche japanischen Atemschutz beim Vorbeigehen tragen.

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