Stellv. Ministerpräsident des Freistaates Bayern besucht Merzbrück

Hubert Aiwanger – bayrischer Wirtschaftsminister mit Vertretern der Wählergemeinschaften aus der Region unter „Coronabedingungen“.

Auf Einladung von Walter Leo Schreinemacher, Bürgermeisterkandidat der UWG Würselen und Fraktionsvorsitzender im Kreistag und Stadtrat Heinsberg besuchte der Bayrische Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie und stellv. Ministerpräsident des Freistaates Bayern in der vergangenen Woche die Region.

Hierzu gehörte auch ein Besuch auf dem zukünftigen Forschungsflugplatz Würselen Merzbrück.

Mit einwöchiger Vorlaufzeit zur offiziellen Eröffnung machte sich der bayrische Wirtschaftsminister ein Bild über den Stand der Arbeiten zum Forschungsflughafen und dem zukünftigen Industriegebiet mit Einrichtungen zur Erforschung von alternativen Fluggeräten mit Hybridtechnologie oder Wasserstofftechnologie. Im Vorfeld zum Besuch in Merzbrück besuchte Aiwanger das Wasserstoffforschungszentrum des Helmholzinstitutes in Jülich.

Minister Hubert Aiwanger war beeindruckt von der Bereitstellung eines Flughafens zur Erforschung der beschriebenen Technologie in direkter Nachbarschaft zur RWTH Aachen und dem Forschungsstandort in Jülich.

Aiwanger stellte heraus, dass zwischen Bayern und der Region Aachen-Düren-Heinsberg eine Achse entwickelt werden kann, die europaweites Vorbild haben kann. Schreinemacher unterstrich hier noch einmal, dass mit dem Forschungsstandort in Jülich- NRW und Nürnberg Erlangen-Bayern die Wasserstoffforschung federführend sein wird, mit den Standorten Merzbrück in der Hybridflugtechnik und mit Bayern zusammen bei der Flugtaxientwicklung zukunftsorientiert sowie mit der Industriefläche LEP VI in Geilenkirchen Lindern zur Ansiedlung von Wasserstoffindustrie europaweit zukunftsorientiert aufgestellt ist.

Aiwanger und Schreinemacher vereinbarten auf dieser Basis weiter im Dialog zu bleiben.

Gemeinsam mit der Vertreterin der UWG Würselen, Frau Michaela Benja, wurde die Bedeutung der länderübergreifenden Zusammenarbeit herausgestellt. Kommunalpolitik, so Benja und Schreinemacher höre nicht am Tellerrand der Kommunalgrenze auf, sondern muss über die Stadtgrenzen hinaus gesehen werden. Eine länderübergreifende Zusammenarbeit ist hier unausweichlich. Profitieren werden die Bürger des Freistaates Bayern und der Region um die Städteregion Aachen, dem Kreis Düren und dem Kreis Heinsberg.

An der Veranstaltung nahmen Freie und Unabhängige Wählergemeinschaften aus Gangelt, Hückelhoven, Wegberg, Heinsberg, Übach-Palenberg und Würselen teil.