Besuch des stellv. Ministerpräsident des Freistaates Bayern in der Region

Besuch des Bayrischen Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie und stellv. Ministerpräsident des Freistaates Bayern in der Region

(v. l. n. r.) Walter Leo Schreinemacher, Hubert Aiwanger, Prof. Wolfgang Marquardt – Foto: Copyright ©Forschungzentrum Jülich/Ralf-Uwe Limbach

Auf Einladung von Walter Leo Schreinemacher, Bürgermeisterkandidat für Würselen und Fraktionsvorsitzender im Kreistag sowie Stadtrat Heinsberg besuchte der Bayrische Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie und stellv. Ministerpräsident des Freistaates Bayern in der vergangenen Woche die Region.

Hierbei wurde das Wasserstoffforschungszentrum in Jülich besucht. Es erfolgte ein Eingangsgespräch mit dem Vorsitzenden des Vorstandes, Herrn Prof. Wolfgang Marquardt.

Er verschaffte einen Überblick über die Wasserstoff-Forschung am Standort.

So wurde dargestellt, dass die größte Beteiligung an der Wasserstoffforschung eines Helmholtz-Institut, in Jülich mit Produktion, Speicherung & Verteilung, Nutzung und Systemanalyse ist.

Der höchste Wasserstoffbedarf ist aktuell den Ballungszentren in NRW und dem Großraum Frankfurt und Stuttgart zuzuordnen.

Eine Wasserstoff Infrastruktur ist bis zum Jahr 2050 zu schaffen.
Im Anschluss erfolgte die Besichtigung des Forschungslabors für die Grundlagen der Elektrochemie.

Ein weiterer Teil des Besuches war der Vortrag vom Leiter des Instituts für die Grundlagen der Elektrochemie, Herrn Prof. Rüdiger A. Eichel zu dem Thema „Wasserstoff als Energieträger der Zukunft“.

Auch wurde erwähnt, dass es in der Wasserstoffforschung eine Achse Bayern-NRW gibt, mit dem Forschungsstandort in Erlangen mit Prof. Dr. Wasserscheid.

Im anschließenden Gespräch mit dem bayrischen Wirtschaftsminister, Hubert Aiwanger, brachte Schreinemacher ins Gespräch, dass für die Ansiedlung weiterhin eine Kooperation mit dem zukünftigen Forschungsflughafen in Würselen Merzbrück vorstellbar wäre.

Aiwanger und Schreinemacher vereinbarten zu dem Thema weiter im Gespräch zu bleiben.