Kandidatenbrief – Ralf Niederhäuser

Ralf Niederhäuser, Ihr UWG-Kandidat in Würselen
(2 Kinder,2 Enkelkinder)                                      

Lebenslinien:

Geboren am 12. September 1946 in Bardenberg im ehemaligen Knappschaftskrankenhaus; aufgewachsen im Schatten der Grube GOULEY (Morsbach).

Inspiriert und beindruckt von dem inzwischen gesprengten Beton-Förderturm (EBV-Gouley) wollte ich Betonbauer werden. Das Berufsbild war noch nicht ausgereift und ich begann eine Maurerlehre in Broichweiden.

Danach Fort- und Weiterbildungen und Beginn einer techn. Angestelltenkarriere bis in eine Führungsebene bei der Stadt Aachen. Sehr geholfen hat mir dabei das akademische Verwaltungsstudium mit dem wissenschaftlichen Abschluss des Kommunaldiploms.

„Das kommunale Fachwissen verbunden mit methodischer Kompetenz stärkt Entscheidungs- und Handlungsfähigkeiten insbesondere ehrenamtlicher Kommunalpolitiker (lt. Friederich-Ebert-Stiftung über das Kommunaldiplom)“

Hobbies: Wandern + Fahrradtouren mit Familie und Freunden; Lesen; Schach und Skat.

11 Jahre Mitglied der UWG; ab 2009 sachkundiger Bürger im Umwelt- und Stadtentwicklungsausschuss; ab 2012 Mitglied der UWG-Fraktion im Rat und in verschiedenen Fachausschüssen einschließlich SEW.

Zwei aktuelle, kurzfristig umsetzbare Schwerpunkte werden politische Themen meiner künftigen Ratsarbeit sein

(Siehe www.uwgwuerselen.de)

  • Ich werde für eine saubere Umwelt (Luft, Boden, Wasser, Lebewesen) kämpfen, damit unseren Kindern, Enkelkindern und nachfolgenden Generationen eine lebenswerte Zukunft gesichert werden.
  • Für eine deutliche Verbesserung der unzulänglichen Radverkehrssituation in Würselen werde ich mich einsetzen. Radverkehre müssen in die aktuellen und künftigen Verkehrskonzepte eingebunden werden. Dabei ist für Fußgänger auf gemeinsam zu nutzenden Wegen die Sicherheit vorrangig zu gewährleisten.

Bitte vertrauen sie meinem Knowhow im Handwerk, in der Verwaltung sowie meiner politischen Erfahrung.

Ralf Niederhäuser

Ralf Niederhäuser: Politisches Statement

Am 13.09.2020 finden die Kommunal- und Bürgermeisterwahlen in Nordrhein-Westfalen statt.

Es gibt verschiedene politische Wahlen im demokratisch orientierten Deutschland: Europa, Bundestag, Landtag, Kreistag- bzw. Städteregionstag.

Die Kommunalwahl ist der Mikrokosmos all dieser Wahlen. Es ist die einzige Chance im heimatlichen Umfeld der Wähler/innen direkten Einfluss auf das politische Geschehen zu nehmen. Sie bestimmen, was in den nächsten 5 Jahren politisch in Würselen entschieden wird.

Gewählt werden in Würselen 38 Stadtratsmitglieder aus 19 Wahlbezirken. In der vergangenen Wahlperiode bestand der Rat aus mehr Mitgliedern. Nachdem die UWG jedoch eine Minderung der Ratsmitgliederzahl vorgeschlagen hatte, wurde der Empfehlung mehrheitlich gefolgt. Kleines Drama für die UWG, denn dadurch verlor sie zumindest einen Sitz.

Aktuell besteht der Stadtrat aus 17 SPD, 11 CDU , 3 UWG, 4 FDP und 2 Grüne- und einer fraktionslosen -Abgeordneten. Für die SPD kommt als stimmberechtigtes Mitglied der SPD-Bürgermeister hinzu. SPD und FDP haben koaliert und stellen mit dem BM die Mehrheit im Stadtrat. Hinzu kommen mehr als ein Dutzend Ausschüsse, sowie zwei zu besetzende Aufsichtsräte. Die Zusammensetzung der diesbezüglichen Mitglieder richtet sich paritätisch nach den Mehrheitsverhältnissen.

Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass die Mehrheit machen kann, was sie will oder gnadenlos ihre Stimmenmacht ausnutzen kann.

Vernünftige Anträge der UWG scheiterten oft aus parteiideologischen Gründen. Jetzt im Wahlkampf versuchen die großen Parteien die Wähler/innen mit Riesenplakaten zu verführen. Sie haben beinah unerschöpfliche Geldquellen, aus Ihren Bundeskassen. Bilder sollen mehr als tausend Worte ausdrücken; bei den monströsen Wahlplakaten ist dies doch recht fraglich?

Zahlreiche Visionen werden für die kommenden 5 Jahre in die kommunale Welt gesetzt. Warum die Mehrheitsfraktionen in den vergangenen 6 Jahren viele Visionen als Illusionen platzen ließen, werden sie mit diffusen Argumentationen vergeblich beantworten können.

Das städtische Paradies wird versprochen und Würselen erstickt im Verkehr. Radfahrer meiden die Kaiserstraße, weil sie glauben es sei eine sehr gefährliche Strecke. Von dem geplanten Abbau der Schulden ist trotz unglaublichem Niedrigzins nichts zu sehen. Der Schuldenberg stieg im Gegenteil inzwischen auf über 100 Mill €. Wehe, wenn die Zinsen ansteigen, dann werden Grundsteuerbelastungen alle Bürger/innen in ein Trauertal stürzen.

Wahrscheinlich wird der Coronavirus als Entschuldigung herhalten müssen.

Die Stärke des kleinen Davids „UWG“ bleibt, dass sie gegen den Goliath nicht aufgibt. Die UWG-Fraktion wird unerbittlich gegen steigende Steuerlasten in Würselen kämpfen. Sie kennt keine Frustration, sondern wird immer im Sinne der Bürger/innen handeln.

Als kleines Beispiel werden die Zähigkeit und der unermüdliche Kampf unseres ältesten UWG-Mitgliedes,

Maria Liedtke, beispielhaft geschildert. Als auf dem Morsbacher Friedhof ein Steinkreuz in Stücke zerbrach, hatte Maria gegen enorme Widerstände viele Monate für die Wiederherstellung gekämpft. Das Kreuz ist wieder da.

Große Hoffnung setzt die UWG auf ihren Bürgermeisterkandidaten, Walter Leo Schreinemacher. Er beherrscht nicht nur die Verwaltungsarbeit, politische Aktionen, sondern insbesondere auch ökonomische (wirtschaftliche) Entscheidungen. Mit ihm und mehr UWG Ratsmitglieder als bisher, können die Würselen Bürger/innen beruhigt in die Zukunft schauen.

Gestalten Sie eigenverantwortlich die künftige Politik in der Stadt Würselen.