Kommunalwahlen

Die UWG Würselen in den Kommunalwahlen

1999 – die UWG ist gerade einmal ein gutes halbes Jahr jung – als sie sich erstmals um Ratsmandate bewirbt. Die Bürger verlangen geradezu nach einer politischen Kraft, die nicht vom Parteienfilz durchwoben ist.

Das Wahlergebnis vom 12.09.1999:

  • 12,5 % Wählerstimmen für die UWG
  • 6 Stadtverordnete (von insgesamt 44) ziehen in den Rat ein
  • Die UWG ist drittstärkste politische Kraft in Würselen

In Würselen regiert eine schwarz-grüne Koalition.


2004 – gefestigt bestreitet die UWG Würselen jetzt ihren zweiten Wahlkampf. Das Vertrauen der Wähler ist noch gewachsen.

Das Wahlergebnis vom 26.09.2004:

  • 16,11 % Wählerstimmen für die UWG
  • 7 Stadtverordnete (von insgesamt 44) ziehen in den Rat ein
  • Die UWG bleibt drittstärkste politische Kraft in Würselen

In 4 von 22 Wahlbezirken erreicht die UWG zwischen 20 % und 25 % an Stimmen, in 7 weiteren zwischen15 % und 20 %, der Rest liegt bei 10 % bis 15 %.

Keine der großen Parteien ist zu einer Mehrheitsbildung ohne die UWG in der Lage. Eine Koalition von CDU und UWG kommt zustande. Aber schon nach wenigen Monaten hat die UWG Anlass, die Zusammenarbeit in der Koalition zu beklagen, sie soll zunehmend der willfährige Mehrheitsbeschaffer sein. Am 06.05.2008 kündigt die CDU den Koalitionsvertrag mit der UWG auf. Anstehende – für Würselen schwerwiegende Entscheidungen – kann die UWG nicht mittragen. Da waren die „Nice-to-have-Entscheidungen“ bezüglich Kalkhalden in Elchenrath und im Wurmtal. Vor allem aber der Beschluss zum Ausbau vom Landeplatz Merzbrück führt zum Bruch. Im Koalitionsvertrag war für den Fall von Uneinigkeit eine im Ergebnis bindende Bürgerbefragung festgelegt. Dieses Risiko wollte die CDU nicht eingehen. Auch das teure Kalkhaldenprojekt war ein Streitpunkt. Die CDU verhandelte nahezu ein halbes Jahr, um mit der SPD einen dubiosen Vertrag für eine Große Koalition auf die Beine zu stellen. Die festgelegten – nicht veröffentlichten – personellen Absprachen des Vertrags wirken sich bald übel aus.


2009 – Kommunalwahl Nr. 3 für die UWG Würselen.

Wir bewerben uns um Sitze im Rat der Stadt Würselen, und wir bewerben uns zusammen mit UWGs und Wählergemeinschaften im bisherigen Kreis Aachen um Sitze im Parlament der neuen Städteregion.

Das Wahlergebnis vom 30.08.2009: Ergebnisse2009Sitze

  • In Würselen erreicht die UWG 15,49 % der Stimmen, 2516 Einwohner haben sie gewählt.
  • 7 Stadtverordnete (von insgesamt 44) ziehen in den Rat der Stadt ein.
  • Die UWG bleibt drittstärkste Kraft in Würselen.
  • In das Städteregionsparlament Aachen ziehen drei Vertreter von Wählergemeinschaften ein.

Ergebnisse2009ProzentBei dieser Wahl ist die Wahlbeteiligung in Würselen mit 56,6 % erschreckend niedrig. Frust und  Parteienverdrossenheit halten die Bürger von den Urnen fern. Das Wahlergebnis ist so, dass vielfältige Mehrheitsbildungen denkbar sind. Eindeutiger Wahlverlierer ist die CDU, sie büßt rund 8 % Stimmen ein und fällt mit 13 Stadtverordneten auf Platz 2 ab. Die SPD bleibt unverändert bei 14 Stadtverordneten und stellt den direkt gewählten Bürgermeister. FDP und B 90/Grüne erhöhen ihre Sitze auf jeweils 5 Stadtverordnete. Nach langen Sondierungen schält sich folgende Mehrheitsbildung heraus: 13 CDU + 5 FDP + 5 Grüne = 23 Ratsmandate (= sog. Jamaika-Mehrheit) 14 SPD + 7 UWG + SPD-Bürgermeister = 22 Ratsmandate Doch die Jamaika-Mehrheit erklärt noch vor der ersten Ratssitzung ihr Scheitern. Ein Kooperationsvertrag kommt (noch?) nicht zustande. Allerdings sind die anfänglichen Abstimmungsergebnisse anderer Art. 23 zu 22 lautet meist die Entscheidung. Man muss den Eindruck gewinnen, dass „Schwarz-Gelb-Grün“ wild entschlossen ist, sich mit ihrer Einstimmen-Mehrheit durchsetzen zu wollen.

Die nächste Kommunalwahl kommt bestimmt!