10 Jahre UWG Würselen - 10 Jahre UWG Würselen - 10 Jahre UWG Würselen
Zu ihrem Jubiläum hatte die UWG den Bürgermeister der mittlerweile schuldenfreien Stadt Langenfeld eingeladen, der eindrucksvoll über den dortigen Schuldenabbau berichtet hat.
Bei weitem kein einfacher Weg! - Bei unserer extrem hohen Verschuldung wird es auch ein l a n g e r Weg sein. Nicht nur Langenfeld, auch unsere Nachbarstadt Baesweiler zeigen die Vorzüge, die politisches Gestalten möglich macht, wenn die Stadt keine – oder nur geringe Schulden hat.
Die UWG sieht es als eine der wichtigsten Voraussetzungen an, genügend Mut und Wille zu zeigen, Schulden abzubauen und nicht durch weitere Prestigeobjekte glänzen zu wollen.
Verzicht üben, vorhandene eigene Ressourcen sinnvoll einsetzen, auf kostspielige externe Dienstleister wie Berater, Gutachter und Planungsbüros verzichten, wenn diese Entscheidungen nur herbeiführen sollen.
Was nützt eine „Spielleitplanung“ als Aushängeschild, wenn wir ohnehin keinen Euro haben, um in Kindergärten und Spielplätze zu investieren!?
Was nützt ein „Sportententwicklungsplan“ für knapp 50.000 €, wenn wir nicht in der Lage sind, Geld in Turnhallen und Sportplätze zu investieren!?
Rund 70.000 € nur für eine Werbecampagne zur Einführung der Laptops in Schulen, sind wirklich zum Fenster hinaus geschmissenes Geld. Sinnvoll wäre eine Lehrerweiterbildung im Umgang mit den Laptops.
Ein Beratungsbüro für horrende Summen mit immer wieder verworfenen Entwürfen für das Singergelände zu beauftragen, ehe man weiß, was man will und was die Altlasten zulassen.
Bringt es einen Nutzen für die Stadt, scharenweise auswärtige Professoren nach Würselen zu holen, von ihnen Wettbewerbe und Konzepte zu erkaufen, die dem Stadtbild kaum dienlich sind und in der Bürgerschaft keine Akzeptanz finden?
Auf ein Kalkhaldenfest für 36.000 € sollte man bei unserer Kassenlage verzichten.
Nutzen wir die Fähigkeiten der eigenen Mitarbeiter und schaffen wir Voraussetzungen, indem wir in unserer Verwaltung geeignete Strukturen herbeiführen.
Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt bekunden uns oft Resignation und politisches Desinteresse, hervorgerufen durch Ignoranz der Politiker den Bürgern gegenüber und die misslungene Finanzpolitik der letzten Jahre.
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger unserer Stadt,
Veränderung findet nicht statt, wenn wir uns der Situation ausgeliefert hingeben. J e d e r von uns muss ein Stück für seine Stadt bereit sein zu tun. Wir müssen selbst Verantwortung übernehmen, wo der Staat es nicht mehr leisten kann.
W i r möchten Ihnen k e i n e leeren Wahlversprechen machen, wie es die etablierten Parteien zu tun pflegen. Wir möchten mit Ihnen konstruktiv an Gestaltungsspielräumen arbeiten und uns für eine lebenswerte Zukunft einsetzen.
Weitere Informationen erhalten Sie gerne hier: sylvia.koehne@uwgwuerselen.de